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Unser Mitarbeiter Karl-Josef Heinrichs war im März vier Wochen mit AIDA bella in Asien unterwegs: Zunächst in Südostasien eine 14 tägige Rundtour ab Bangkok und daran anschließend eine Premierenreise für AIDA von Thailand nach China. Dabei konnte er viele Eindrücke gewinnen. Lesen Sie den zweiten Teil seines Berichtes über den Reiseabschnitt von Bangkok nach Shanghai.

Mit „Ciao Bella“ sollte sich AIDA bella eigentlich auf dieser Reise von seinen deutschen Fans verabschieden und anschließend Kreuzfahrten ab Shanghai für den chinesischen Markt anbieten. Grund für viele AIDA Begeisterte das Schiff auf seiner emotionalen Abschiedstour zu begleiten und neue Destinationen kennen zu lernen. So waren allein 350 AIDA Clubmitglieder der höchsten Stufe Gold mit an Bord. Aber aus „Ciao Bella“ wurde dann „The Best of Asia“, denn AIDA Cruises disponierte um und holt das Schiff nach der eigentlichen Abschiedsreise aufgrund der hohen Nachfrage in der AIDA Flotte wieder zurück in den deutschen Markt.

Startpunkt des zweiten Teils der Reise war wieder Bangkok mit dem großen Hafen in Laem Chabang. Nach zwei Tagen in der thailändischen Metropole startete AIDA bella in Richtung Vietnam. Der Hafen von Phu My im nördlichen Teil des Mekong Deltas, am Ufer des Saigon Rivers war wieder Haltepunkt um für die meisten Gäste Ho-Chi-Minh-Stadt – das ehemalige Saigon – zu entdecken.

Nach unserem letzten Aufenthalt vor gut 10 Jahren konnten wir viele Entwicklungen feststellen. Nicht nur, wie überall in Asien, wird an jeder freien Stelle in den Städten gebaut, auch die Verkehrssituation hat sich deutlich verändert. Wo vor Jahren noch Fahrräder die Städte bevölkerten sind es nun kleine Motorräder die in Schwärmen durch die Straßen fahren.

Nächstes Ziel war dann nach einem Seetag die Hafenstadt Da Nang im Norden Vietnams. Sie ist mit knapp 1 Million Einwohnern eine der bedeutendsten Metropolen des Landes und durch den großen Naturhafen auch einer der wichtigsten Handelspunkte. Nur etwa 100 km nördlich von Da Nang liegt die alte Kaiserstadt Hue, die wir an diesem Tag besuchten. Über den Wolkenpass ging es in die alte Kaiserstadt, die auch zwischen 1802 und 1945 die Hauptstadt Vietnams war. Die Stadt zählt heute 300.000 Einwohner ist vor allem wegen der Zitadelle mit dem kaiserlichen Palast und der Verbotenen Stadt ein Besuchermagnet.

Aber auch die Thien Mu-Pagode, die Grabanlage des Kaisers Tu Duc und eine Fahrt über den Parfumfluss (Huong Giang) gehörten für uns zum Tagesprogramm.

Am nächsten Tag lief AIDA bella den ersten chinesischen Hafen an: Die Insel Hainan mit ihrer Hafenstadt Sanya. Nach einigen Geduldsproben durch die Passkontrollen der Behörden stand dann nichts mehr im Weg diese auch bei den Chinesen beliebte Badeinsel zu erkunden. Wir machten uns auf eigene Faust auf den Weg von der vorgelagerten futuristischen Insel Phoenix Island mit dem Hafenterminal in die Stadt und zur kilometerlangen Strandpromenade.

Von der Skylounge des Sheraton Hotel Four Points, die wir durch Zufall entdeckten, hatten wir dann einen grandiosen Blick auf die Stadt. Mehr als 300 Sonnentage im Jahr, tropisches Klima und die langen Sandstrände haben Hainan den Spitznamen „ Hawai von China“ eingebracht. Wir merkten davon nicht so viel und hatten auf dem Rückweg einen der Nicht-Sonnentage mit leichtem, aber sehr warmen Regen erwischt.

Am nächsten Reisetag kamen wir gegen Abend in der Weltmetropole Hongkong an. Alleine die Einfahrt in die einstige britische Kronkolonie mit einem der größten Häfen der Welt und einer spektakulären Skyline war ein Erlebnis. Das Schiff legte am Kai Tak Cruise Terminal an, der auf dem ehemaligen Flughafengelände entstanden ist.

Am Abend genossen wir den Ausblick vom Victoria Peak auf die unter uns liegende beleuchtete Stadt und waren in der Nathan Road mit ihren vielen Verkaufsständen unterwegs. Das Schiff legte am Abend des nächsten Tages in Hongkong wieder ab, so dass wir noch den ganzen Tag Zeit htten die sieben Millionen Einwohner Metropole zu erkunden. Der Stadtteil Kowloon und der Norden von Hongkong Island gehören zu den dichtest besiedelten Gebieten der Welt und bilden das Zentrum der Stadt.

Wir fuhren noch einmal auf den Victoria Peak, dieses Mal mit der historischen Standseilbahn und machen im Hafen von Aberdeen eine Rundfahrt mit einem der alten Fischerboote.

Der nächste Tag war ein Seetag und wir konnten die Annehmlichkeiten des Schiffes nutzen bevor es die nächste Premiere gab: den Anlauf von Keelung, der Hafenstadt von Taipeh auf Taiwan. Hier gehörte für die meisten Gäste natürlich ein Besuch der Hauptstadt der Republik China zum Programm. Und Nummer Eins der unzähligen Sehenswürdigkeiten war der „Taipei 101“, das mit 508 m ehemals höchste Gebäude der Welt. Aber auch das Chiang-Kai-Shek Memorial und der älteste Tempel der Stadt, Mengija Longshan, stand auf unserem Besuchsplan.

Den späten Nachmittag hatten wir noch etwas Zeit um in Keelung die Hafenpromenade und auch den Nachtmarkt zu entdecken.

Der Nächste Tag, die nächste Premiere: Die japanische Insel Ishigaki die zur Inselkette Yaeyama und zur Provinz Okinawa gehört. Sie ist die südlichste Stadt Japans. Bevor es an Land ging gehörte ein sog. Facecheck der Behörden zum Pflichtprogramm. Der war aber gut organisiert und so stand nach relativ kurzer Zeit nichts im Weg dem kleinen Städtchen und der Insel einen Besuch abzustatten. Als wir an Land gingen begann draußen vor dem Schiff gerade die offizielle Willkommens-Zeremonie für den Erstanlauf des Schiffes. Der Kapitän und die Schiffsoffiziere wurden durch Vertreter der Behörden, durch die Miss Yaeyama und eine Jugendgruppe herzlich begrüßt. Ishigaki Stadt ist die Heimat fast aller 47.000 Inselbewohner.

Abends legte AIDA bella wieder ab um die letzte Etappe der Reise nach Shanghai anzutreten. Nach einem weiteren Seetag und einer lange Revierfahrt über den gigantischen Jangtsekiang und den Huangpu machte das Schiff am Cruiseterminal mitten in der Metropole fest. Von unserer Kabine genossen wir die Aussicht auf die Skyline von Pudong mit den höchsten Wolkenkratzern der Welt. Nur 10 Minuten Fußweg trennen uns von der Flusspromenade Bund mit den älteren historischen Gebäuden. Vorher war aber noch einmal Geduld gefragt bis wir die chinesischen Passkontrollen hinter uns gebracht hatten. Wir waren an einem Sonntag und zusätzlich noch einem Feiertag in Shanghai angekommen. Von daher hatten wir das Gefühl, dass auch alle Chinesen auf dem Bund unterwegs waren. Mit einer öffentliche Fähre fuhren wir auf die andere Seite des Huangpu, nach Pudong und besuchten den Shanghai Tower. Dort hatten wir Glück, so gut wie keine Besucher und wir waren innerhalb von 10 Minuten auf der Aussichtsplattform des 632 m hohen Towers.

Auch das Wetter spielte bei unseren beiden Besuchstagen hervorragend mit. Der sonst übliche Dunst und Smog hielt sich in Grenzen und wir hatten eine gute Sicht auf die unter uns liegende Stadt. Abends hielt das Schiff für uns einen Logenplatz bereit. Von Deck aus hatte man eine hervorragende Aussicht auf das Lichterspiel von Bund und Pudong.
Am nächsten Tag hieß es dann auch für uns Abschied nehmen von AIDA bella. Nach dem Frühstück begann für uns noch ein Ganztagsausflug der abends am Flughafen endete. Auf dem Programm standen noch u.a. ein Besuch des Yu-Gartens mit traditioneller chinesischer Gartenkunst, eine Fahrt auf die Aussichtsplattform des Jin Mao Towers und ein Bummel durch die bekannteste Einkaufsmeile von Shanghai, die Nanjing Road.

Auch der zweite Teil der Reise brachte uns zu einigen der schönsten Häfen und Städten Asien. Es waren wunderschöne und erlebnisreiche Tage an Bord und an Land. Wir haben viele neue Eindrücke und Begegnungen mit nach Hause genommen. Im zweiten Teil der Reise wurden insgesamt 2.866 Seemeilen zurückgelegt, so dass wir insgesamt in den vier Wochen 5.871 Seemeilen mit AIDA bella gereist sind.

Ute und Karl-Josef Heinrichs

Video der Reise auf Youtube