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Unser Mitarbeiter Karl-Josef Heinrichs war im März vier Wochen mit AIDA bella in Asien unterwegs: Zunächst in Südostasien eine 14 tägige Rundtour ab Bangkok und daran anschließend eine Premierenreise für AIDA von Thailand nach China. Dabei konnte er viele Eindrücke gewinnen. Lesen Sie den ersten Teil seines Berichtes über den Reiseabschnitt in Südostasien.

Einige der schönsten Häfen, Städte und Inseln in Südostasien konnten wir im ersten Teil unserer Reise erkunden. Dabei wurden sieben unterschiedliche Häfen angelaufen, insgesamt 3.005 Seemeilen zurückgelegt und fünf Tage auf See verbracht.

Startpunkt der Reise war Bangkok mit seinem etwas außerhalb gelegenen großen Hafen in Laem Chabang. Dort wurden direkt zu Anfang der Tour zwei Tage zugebracht, damit alle Gäste auch die Gelegenheit hatten Thailands Hauptstadt einen Besuch abzustatten. Da wir am Ende des ersten Reiseabschnitts ebenfalls noch einmal zwei Tage dort waren, verzichteten wir nach dem langen Flug und der Zeitumstellung auf eine Besichtigung. Denn es sind immerhin jeweils 1 ½ Stunden Transfer Hin und zurück in die Stadt.

Erstes Reiseziel war nach Bangkok dann die im Golf von Thailand gelegene Insel Koh Samui. Sie ist die drittgrößte Insel Thailands und 233 qkm groß. Dort lag AIDA bella auf Reede und die Gäste wurden mit den eigenen Tenderbooten und zusätzlich durch Transferboote der Insel an Land gebracht. Als riesige Kokospalmenplantage, gekrönt mit einem Dschungelberg, präsentiert sich die Insel. Es grünt überall und die feinsten weißen Strände und Buchten reihen sich aneinander. Von der kleinen Fischerinsel mit gelegentlich vorbeischauenden Rucksacktouristen hat sich die Insel auf der östlichen Seite zum Touristengebiet entwickelt. Wir nutzten den Aufenthalt um die kleine Inselhauptstadt Nathon zu erkunden.

Weiter ging es nach einem ersten Seetag nach Singapur, eine der meistbesuchten Städte der Welt, die nur 120 km nördlich vom Äquator liegt. Alleine die morgendliche Einfahrt mit dem Schiff vorbei an der aus dem Dunst aufsteigenden Skyline war ein Erlebnis. Wir erkundeten die Stadt auf eigenen Faust. Dazu bietet sich ein Tagesticket der U-Bahn an, das man in der Nähe des Terminals für kleines Geld kaufen kann. Erstes Ziel war für uns damit das Marina Bay Sands Ressort mit seinen drei jeweils 55-stöckigen Hoteltürmen, die auf 191 m Höhe einen 340 m langen Dachgarten tragen. Teil der größten öffentlichen Auslegerplattform ist ein 146 m langer Infinity Pool.

Das Resort gilt als die teuerste alleinstehende Kasinoanlage der Welt. Die Grundstückkosten eingerechnet soll der Bau rund 4,6 Milliarden Euro gekostet haben. Die Aussicht von der Plattform ist phänomenal und zeigt das moderne Singapur neben vielen baulichen Erbstücken aus der Zeit Singapurs als britische Kronkolonie. Ein Bummel entlang des Singapur-Rivers und ein Besuch des Wahrzeichen Singapurs, des Merlion gehörten für uns zum weiteren Programm.

Das malaysische Urlaubsparadies Penang war nach weiteren 400 Seemeilen das nächste Ziel der Reise. Dabei passierten wir die berühmt-berüchtigte Straße von Malakka, die aber heute frei von Piraten ist. Das Schiff legt in der Inselhauptstadt George Town an, die für die Einheimischen weiterhin Penang-City heißt. Auch hier erkundeten wir gemeinsam mit einem anderen Ehepaar auf eigenen Faust die Insel. Per Taxi, die zahlreich an der Pier stehen, ging es zu Märkten, Tempelanlagen und auf den Penang Hill. Von hier aus in 881 m Höhe hat man einen Überblick über die ganze Insel und kann auch auf die mit 13,5 km längste Schrägseilbrücke Asien schauen, die die Insel mit dem Festland verbindet.

Am nächsten Reisetag besuchten wir Kuala Lumpur, die größte Metropolregion Malaysias. Vom riesigen Hafen Port Klang geht es mehr als eine Stunde in das Herz von KL, so nennen die Bewohner liebevoll ihre Stadt. Sie ist eine der am schnellsten wachsenden Metropolen Asiens. Nach einem Transfer mit AIDA in die Stadt machten wir uns wieder alleine auf Erkundungstour. Dazu gibt es in der Stadt ein hervorragend ausgebautes und für jedermann kostenlos nutzbares Bussystem. Die berühmten Petronas Twin Towers, der KL Tower und Chinatown waren für uns Stationen des Tages. In einem der großen Shoppingcenter bekamen wir Heimatgefühle: Hier werden Birkenstock-Schuhe aus dem Kreis Neuwied angeboten.
Im nächsten Reiseabschnitt, mit 800 Seemeilen der längste der Reise, war nach einem weiteren Seetag Vietnam unser Ziel. AIDA bella macht in Phu My fest. Von der Hafenstadt aus sind es ca. 100 km nach Ho-Chi-Minh-Stadt, dem ehemaligen Saigon. Für uns begann hier das absolute persönliche Highlight der Reise. Wir nahmen für drei Tage an einem Abstecher nach Kambodscha teil und besuchten u.a. die Tempelanlagen von Angkor Wat.

Los ging es mit einem Abstecher nach Saigon, einer Stadtbesichtigung mit anschließendem Flug von dort aus nach Siem Rep in Kambodscha. Dort wurden wir von unserem Reiseleiter in Empfang genommen und zum Hotel begleitet. Der nächste Tag begann in aller Frühe und drei der zahlreichen Tempelanlagen standen auf unserem Besuchsprogramm. Als erstes betraten wir die ehemalige Khmer Hauptstadt Ankor Thom durch das berühmte Stadttor South Gate. Es folgte dann ein Besuch des sagenumwobenen Tempels Bayon mit seinen riesigen Steingesichtern. Zusammen mit den filigran gearbeiteten Reliefs sind sie die markantesten Wahrzeichen für die klassischen Khmerkunst. Auch die Tempelanlage Ta Prohm, die für ihre urige Dschungelatmosphäre mit riesigen Urwaldbäumen bekannt ist , wurde von uns besucht. Am Nachmittag ging es weiter zum Bantey Srei, der „Zitadelle der Frauen“, einem kunstvoll gestalteten Khmer Tempel etwa 32 km vor der Stadt Siem Rep.

Dann folgte das absolute Highlight der Tour, der Besuch des Weltkulturerbes Angkor Wat. Er ist das größte und zweifellos atemberaubendste aller Bauwerke des Angkorkomplexes.
Am nächsten Tag hatte sich dann ein großer Teil der Reisegruppe dazu entschlossen, gemeinsam mit unserem ausgezeichneten Reiseführer noch einen Abstecher zum Tonle Sap See zu machen. Er liegt nur 15 km südlich von Siem Reap entfernt und ist der größte See Südostasiens und eines der fischreichsten Binnengewässer der Welt.

Der Tonle Sap ist auch Heimat vieler ethnischer Vietnamesen, die im Laufe des 20. Jahrhunderts in Kambodscha eingewandert sind. Das berühmteste Fischerdorf der vietnamesischen Minderheit ist Chong Kneas 15 km südlich von Siem Reap. Vietnamesische Fischer leben auf Hausbooten, darum verdient Chog Kneas den Titel „schwimmendes Dorf“. Sogar eine Kirche und die Grundschule befinden sich auf Booten.

Am späten Nachmittag startete dann der Flieger zur Hafenstadt Sihanoukville. Dort hatte in der Zwischenzeit AIDA bella Station gemacht und wir gingen wieder an Bord.

Am nächsten Tag erreichten wir am Nachmittag wieder unseren Ausgangshafen Bangkok. Dort ging für den größten Teil der Passagiere am nächsten Tag die Reise zu Ende. Etwa 100 Gäste verblieben auf dem Schiff um auch noch die nächste Route von AIDA bella zu begleiten. Da das Schiff jetzt drei Tage in Laem Chabang lag nutzten wir den Passagierwechsel um Bangkok näher kennenzulernen. Wir wurden mit dem Bus in die Innenstadt gefahren, bezogen für eine Nacht ein Hotel direkt am Chao Phraya Fluss und hatten dann Zeit die Stadt mit ihren vielen Sehenswürdigkeiten kennen zu lernen. Dazu gehören natürlich die vielen Tempelanlagen, der Smaragd-Buddha und der alte Königspalast. Abends genossen wir die Atmospäre am Flussufer.

Am nächsten Tag ging es nach weiteren Besichtigungen zurück nach Laem Chabang wo der zweite Teil der Reise begann.
Der Bericht über den zweiten Teil der Reise folgt.

Ute und Karl-Josef Heinrichs


Nachfolgend finden Sie eine Bilderschau über den ersten Teil der Reise: