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Sommer mit Stil

Von Paris in die Normandie
Das Herz von Frankreich auf der Seine entdecken, dass konnten die Teilnehmer einer Gruppenreise des First Reisebüro Lagraff bei einer Flusskreuzfahrt mit A-ROSA viva. Die Metropole der abwechslungsreichen Region, Paris, war Ausgangs- und Endpunkt für die Reise. Seit Frühjahr 2017 hat A-ROSA mit der Seine die Fahrtgebiete für seine Schiffe ausgeweitet und mit der A-ROSA viva eines seiner Schiffe vom Rhein auf die Seine verlegt. Als A-ROSA Premium-Partner konnte das First Reisebüro für seine Kunden eine der ersten Gruppenreisen für dieses sehr attraktive Zielgebiet vereinbaren. Und das Beste dabei: Das gut ausgestattete 4-Sterne-Hotel mit seinem guten Service, seiner abwechslungsreichen Küche fuhr mit und bot zusätzlich noch ein schönes Bordprogramm.
Seine Erlebnis Normandie mit Paris war unsere achttägige Flusskreuzfahrt überschrieben. Von Paris ging die Fahrt über Rouen, Codebec-en-Caux, Les Andelys und Vernon. Die letzte Übernachtung war dann wieder in Paris mit Besuch der französischen Hauptstadt.

Nach einer gemeinsamen Busanreise war Paris Saint-Denis der Startpunkt der Schiffsreise. Dort erwartete uns bereits die ca. 50-köpfige Crew, begrüßte die Damen mit einer Rose und versorgte unser Gepäck. Dann standen der Bezug der Kabinen und ein erster Schiffsrundgang auf dem Programm. Danach hatte der Küchenchef schon einen Begrüßungssnack vorbereitet. Gegen Abend legte das Schiff bei strahlendem Sonnenschein ab in Richtung Rouen. An Bord wurde die vorgeschriebene Sicherheitsinformation gegeben, die Crew vorgestellt, mit einem Begrüßungssekt angestoßen und natürlich das vielfältige Abendbuffet genossen. Bei strahlendem Sonnenschein endete der Abend auf dem Sonnendeck.

Geplant war die Ankunft in Rouen gegen Mittag des zweiten Tages. Vorher war also viel Zeit das Schiff mit seinen vielen Angeboten zu erkunden und ausgiebig das Frühstücksbuffet zu genießen und dabei die herrliche Landschaft an sich vorbeigleiten zu lassen. 5 Schleusen hatten wir bis Rouen passiert. Ab der letzten Schleuse vor Rouen befinden wir uns auf der Seine maritim. Bis hierin sind die Auswirkungen von Ebbe und Flut zu spüren: In Rouen an unserem Anleger bis zu vier Meter Höhenunterschied.

Das Schiff liegt recht zentral an der langen Uferpromenade und bis in die City sind es ca. 10 Minuten Fußweg. Für unsere Gruppe hatte ich an diesem Nachmittag einen gemeinsamen Stadtrundgang vorbereitet. Wir begannen am Vieux Marché. Hier, auf dem alten Marktplatz der historischen Hauptstadt der Normandie ließ Johanna von Orléans im Jahre 1431 ihr Leben auf dem Scheiterhaufen. An dieser Stelle steht jetzt eine Kirche die ihr geweiht ist und die die Moderne mit ihren klaren Linien und Geschichte mit Fenstern aus dem 16. Jahrhundert verbindet.

Dank der gotischen Kathedrale, die wir als nächstes besuchten, und der vielen Kirchen erwarb Rouen den Beinamen „Stadt der 100 Kirchtürme". Der Uhrturm „Gros Horloge“, die Kirche Saint Maclou in einem der schönsten Altstadtviertel, die in Flamboyant-Gotik in Reinform gebaut wurde, der Pestfriedhof Saint Maclou, die Abteikirche Saint Quen und der Justizpalast gehörten zu weiteren Stationen unserer Stadterkundung.
Rouen blickt auf eine lange Tradition als Seehafen zurück. Die alten Kais am Ufer der für Seeschiffe bis hierhin befahrbaren Seine sind eine reizvolle Flaniermeile die wir bei unserem Rückweg benutzten.

Am Abend erwartete uns an Bord eine musikalische Überraschung. Nach dem Abendessen präsentierten die Musicaldarsteller Amelie Munier und Thierry Gondet einen Streifzug durch bekannte französische Chansons.

Erst am Mittag des nächsten Tages fuhr A-ROSA viva weiter in Richtung Caudebec-en-Caux. So war vormittags Zeit noch einmal Zeit für individuelle Erkundungen der Stadt. Mittags legte das Schiff ab und die Passagiere genossen eine wundervolle Landschaftsfahrt auf der Seine. Vorher war ein erster von A-ROSA organisierter Ausflug an die Alabasterküste mit Besuchen in Le Havre und Etretat gestartet. Diese Tour endete in Caudebec und die Teilnehmer kamen dort wieder an Bord.

Caudebec-en-Caux liegt etwa 40 km nordwestlich von Rouen. Durch die vielen Flusswindungen ist die Fahrtstrecke aber deutlich länger. Seit 1977 ist Caudebec-en-Caux mit der Pont-de-Brotonne verbunden, eine der drei Seine-Brücken, die von 1960 an flussabwärts von Rouen errichtet wurden. Herausragend aufgrund ihrer Architektur ist die Kirche des Ortes, ein Gebäude aus dem 15. und frühen 16. Jahrhundert. Rund um ihre oberen Balustraden steht in gotischer Schrift ein Teil des Magnificat. Das beeindruckende Westportal der Kirche, die kunstvollen Glasfenster und die Verzierungen der Turmspitze machen sie zu einem der schönsten Bauwerke in der Diözese Rouens. Im Innern befindet sich einer der größten hängenden Gewölbesteine des späten Mittelalters. Ein Teil unserer Gruppe nutzte die Gelegenheit an einem kleinen Orgelkonzert am späten Vormittag des nächsten Tages teilzunehmen.
Ansonsten ist der Ort sehr beschaulich. Das Haus der Tempelritter aus dem zwölften und dreizehnten Jahrhundert, das Rathaus, das um 1800 gebaut wurde und das Musée de la marine de Seine, das sich mit der Geschichte der Flussschifffahrt beschäftigt laden zu einem Rundgang ein.

Am Nachmittag fand ein nächster Ausflug statt. Ziel war dieses Mal die Côte fleurie mit den Küstenorten Deauville und Honfleur. Vorher wurde noch einer Calvadosbrennerei ein Besuch abgestattet.

Das mondäne Deauville steht ganz im Kontrast zu dem eher beschaulichen ehemaligen Fischerort Honfleur. Bei schönstem Wetter erkundeten wir beide Orte und haben noch Zeit bei einem Kaffee das wunderbare Panorama im Hafen von Honfleur im Abendlicht zu sehen.

Am Abend legte A-ROSA viva in Caudebec ab und fuhr über Nacht wieder Seine aufwärts in Richtung Les Andelys. Den kleinen Ort erreichten wir zum Frühstück. Auf einem Felsvorsprung über der Seine ließ dort Richard Löwenherz, König von England und Herzog der Normandie im 12. Jh. das Château Gaillard Château erbauen. Die Ruinen der Festungsanlage sind schon von weitem zu sehen und überragen den kleinen Ortsteil Petit Andely.

Die Anlage war natürlich für unsere Gruppe Ziel einer kleinen Wanderung. Die Mühen des Aufstiegs lohnten sich und werden mit einem grandiosen Blick auf das Tal der Seine und den Ort mit unserem Schiff belohnt. Am Nachmittag stand noch eine Erkundung des zweiten Ortsteils Grand Andely auf dem Programm. Hier ist vor allem die Stiftskirche Notre-Dame mit ihren wunderschönen Glasfenstern sehenswert.

Zum Abendessen ging die Fahrt mit unserem Schiff ein kurzes Stück weiter. Schon gut zwei Stunden später macht A-ROSA viva in Vernon fest. Die Stadt ist Ausgangspunkt für ein weiteres Highlight unserer Reise am nächsten Morgen: Den Besuch der Gärten und des Wohnhauses von Claude Monet in Giverny.

Direkt nach dem Frühstück startete unser Bus in das 6 km entfernte Giverny. Da wir schon unsere Eintrittskarten hatten durften wir direkt durch den Gruppeneingang am rückseitigen Gelände zum berühmten Seerosenteich gehen. Bei immer noch schönstem Wetter erlebten wir die Blütenpracht des Gartens und die ersten Seerosen auf dem Teich. Auch dem ehemaligen Wohnhaus des Künstlers statteten wir einen Besuch ab. Ein Foto auf der berühmten oft von Monet gemalten Teichbrücke war natürlich Pflicht.

Am Nachmittag stand dann ein kleiner Rundgang durch Vernon an. Die bekannte Mühle auf den Resten einer mittelalterlichen Brücke, das Château Tourelles und der Tour des Archives, die Reste der alten Burg von Vernon sowie die Stiftskirche Notre-Dame wurden von uns besucht.

Abends legte A-ROSA viva wieder für die letzte Etappe unserer Reise ab. Am nächsten Morgen waren wir wieder in Paris Saint-Denis. Hier begannen schon früh die ersten Ausflüge: Das Schloss in Versailles oder eine Stadtrundfahrt standen zur Wahl. Am Nachmittag bestand die die Möglich den Montmartre und Sacre Couer einen Besuch abzustatten und abends nach dem Abschlussessen wurde noch eine Lichterfahrt durchgeführt. Dadurch dass der vorherige Tag auch in Frankreich Feiertag war hatten wir Glück bei allen Touren. Denn die Pariser waren weitestgehend nicht in der Stadt. So gut wie keine Berufsverkehr und die Ausflugsbusse hatten freie Fahrt und konnten alle Sehenswürdigkeiten gut anfahren. Natürlich gehört sowohl am Tag als auch am Abend der Eiffelturm und die Champs Elysees zu den beliebtesten Zielen.

Am Abend hieß es vor dem wieder reichhaltigen Abendbuffet Abschied nehmen von AROSA viva. Kapitän, Hotelmanager und Offiziere luden zum Farewell Drink ein und irgendwie mussten noch die Koffer gepackt werden.

Am nächsten Morgen checkten die 130 Passagiere nach und nach aus, fuhren zum Bahnhof oder Flughafen. Unser Bus holte uns um 9:00 Uhr pünktlich wieder für die Rückfahrt ab.
Für viele ist schon klar, das war nicht die letzte Flusskreuzfahrt – ein entspanntes Reisen mit vielen Eindrücken und Begegnungen. Die werden in einigen Wochen bei einem Nachtreffen sicher noch einmal aufgefrischt werden.

Ute und Karl-Josef Heinrichs

Hier finden Sie noch einge Videos von A-ROSA auf der Seine: