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Sommer mit Stil

Seit 2012 fährt die MS HAMBURG für Plantours und Partner über die Weltmeere. Vorher gehörte sie als Columbus zu Hapag Lloyd. Das Schiff ist klein und überschaubar und kann maximal 400 Gäste beherbergen. Größtes Plus der MS Hamburg ist das Routing. Sehr individuelle und sich kaum wiederholende Ziele werden angesteuert. Dadurch wird es den Passagieren ermöglicht mehrere Etappen nacheinander mitzumachen und Ziele anzulaufen die andere Schiffe alleine wegen ihrer Größe nicht erreichen können. Diese überschaubare Schiffsgröße trägt auch zu einer sehr persönlichen Atmosphäre auf der MS Hamburg bei.

Unser Mitarbeiter Karl-Josef Heinrichs hatte jetzt die Möglichkeit das Schiff auf einer Teilstrecke von Lissabon bis Honfleur zu begleiten. Ziele waren dabei das nordspanische Ferrol mit einem Abstecher nach Santiago de Compostela und die Kanalinsel Guernsey mit dem Hafenstädtchen St. Peter Port.

Anflug auf Lissabon

Das Personal auf der MS Hamburg ist sehr zuvorkommend und freundlich. Es kommt im Servicebereich, wie auf fast allen anderen Kreuzfahrtschiffen auch, zu einem großen Teil aus asiatischen und osteuropäischen Ländern. Das Personal in den wichtigen Bereichen wie Rezeption, Ausflüge, Unterhaltung spricht deutsch.

Die Kabinen sind geräumig; das Badezimmer besitzt eine große Dusche. Alles ist, wie auch das ganze Schiff, freundlich und zweckmäßig eingerichtet. Die Kabinen haben viel Schrank- und Stauraum, kleine Regale und Nachtische sowie einen kleinen Schreibtisch, Minibar und Safe. Auf Deck 3 befindet sich das Restaurant, in dem in einer Sitzung das Essen abends serviert wird. Parallel besteht aber auch die Möglichkeit im sog. Palmengarten auf Deck 6 an einem leichten Abendbuffet teilzunehmen. Dort befindet sich auch eine kleine Bar und im offenen Bereich der Swimmingpool.
Das Essen ist abwechslungsreich und gut - zweimal wird ein Galadinner angeboten bei dem festliche Kleidung erwartet aber nicht unbedingt notwendig ist. Kleidung ist ansonsten überwiegend leger.

Bei dieser Fahrt war es möglich, bei einer sehr interessanten Führung durch den Küchenbereich einmal einen Blick hinter die Kulissen des Kreuzfahrtschiffes zu werfen und die Logistik, den Ablauf und die Planung für diesen Bereich kennen zu lernen.
Auf Deck 5 befindet sich ein schöner Aufenthaltsbereich mit Bibliothek, Leseecken, Internet, Shopzone und Weinstube. Auf Deck 4 über dem Speisesaal ist die Lounge, die für Vorträge, Empfänge, Vorführungen, Theater genutzt wird. Auf Deck 5 und 6 gibt es Freibereiche mit teilweise beschatteten Liegeplätzen. Dafür stehen auch Decken und Handtücher zur Verfügung. Oberhalb der Brücke, vor dem Palmengarten, ist ebenfalls ein kleiner Freibereich, von dem vor allem beim Einlaufen in den Hafen eine gute Sicht hat.

Das Freizeitprogramm enthält die auf Kreuzfahrtschiffen üblichen Bestandteile: Gymnastik, Dart, Skat, Kartenspiel, manchmal Bingo, Shuffleboard, Sprachkurs, aber auch Vorträge von Lektoren, die an Bord sind. Abends gibt es Unterhaltung durch eine Band, Alleinunterhalter und ein kleines Showprogramm.
Das Ausflugsprogramm ist gut organisiert. Die Mitarbeiterinnen geben auch gerne Auskunft und Hinweise für individuelle Ausflüge und haben für den jeweiligen Hafen örtliches Infomaterial am Schalter.

Bei meiner Reise war die abendliche Ausfahrt aus dem Hafen von Lissabon sehr beeindruckend. Vom sehr schönen Liegeplatz direkt vor der Altstadt ging es den Tejo hinunter vorbei an allen Sehenswürdigkeiten und unter der großen Brücke Ponte de 25 Abril hindurch Richtung Atlantik. Nach einem Seetag wurde morgens das nordspanische Ferrol erreicht. Die Stadt hat sich noch den Charme und den Charakter des ehemaligen Fischerortes bewahrt. Durch seine geschützte Lage und die enge Hafeneinfahrt wird Ferrol nur von wenigen Kreuzfahrtschiffen angelaufen. Für viele Passagiere ist da ca. eine Stunde Busfahrt entfernte Santiago de Compostela das Ziel eines Ausfluges.

Weiter führt die Kreuzfahrt nach einem weiteren sonnigen Seetag zu den Kanalinseln. Die zweitgrößte dieser Inseln, Guernsey mit seinem Hafenstädtchen St. Peter Port ist Ziel der Reise.

Kanalinsel Guernsey mit St. Peter Port

Hier liegt das Schiff auf Reede und die Passagiere haben die Möglichkeit mit den Tenderbooten an Land zu fahren und die Insel zu erkunden. Abschluss der Reise ist für mich das französische Hafenstädtchen Honfleur in der Mündung der Seine. Von hier aus geht es über Paris wieder nach Hause.

Karl-Josef Heinrichs