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Sommer mit Stil

14 Tage zu den Highlights der Ostsee

Zu den Höhepunkten der Ostsee führte eine vierzehntägige Reise mit AIDAvita. Startpunkt und Endpunkt der Reise war Kiel. Dazwischen lagen ganztägige Besuche in Visby auf Gotland, die schwedische Hauptstadt Stockholm, Mariehamn auf den Aland-Inseln und die Baltischen Metropolen Tallinn, Riga und Klaipeda. Der neue Kreuzfahrtterminal von St. Petersburg wurde sogar für zwei Tage angefahren. Schlusspunkt der Reise bildete das polnische Danzig. Zwischen den einzelnen Zielen lagen insgesamt 3 Seetage, bei denen die Annehmlichkeiten des Schiffes voll zum Tragen kamen.

Die Vita gehört wie ihr Schwesterschiffe Aura und Cara zu der ersten Generation der AIDA-Flotte. Sie ist wesentlich kleiner und überschaubarer als die neueren Schiffe und verfügt noch über ein klassisches Theater mit ca. 700 Plätzen, kann dafür aber mit den technischen Neuheiten der später zur Flotte gekommen Schiffe nicht ganz mithalten. Auf AIDAvita finden anspruchsvolle Genießer auf 12 Decks ihr individuelles Urlaubsparadies. Dazu gehören ein großer Spa-, Wellness- und Fitnessbereich, zwei Buffet-Restaurants, das Rossini Gourmet-Restaurant (gegen Aufpreis), drei Bars und eine Shoppingzone.

Nach einer bequemen Zuganreise in unseren Startort Kiel und einer Vorübernachtung steht am Mittag der reibungslose Check-In an und am frühen Abend vor dem Auslaufen die obligatorischen Sicherheitsübung. Danach geht bei bestem Wetter mit einem Glas Sekt in der Hand die Reise durch die Kieler Förde los. Das schöne Wetter sollte uns die nächsten 14 Tage nicht verlassen. Ein Umstand den alle Reisenden sichtlich genossen, mit dem man in dieser Jahreszeit in diesen Gefilden aber nicht unbedingt rechnen kann.

Es folgte ein Seetag zum Erkunden des Schiffes und schon am nächsten Morgen zum Frühstück machte AIDAvita im Hafen von Visby fest. Hier merkt man dass die schwedischen Ferien vorbei sind und das sonst sehr lebhafte Städtchen präsentiert sich sehr beschaulich. Hier kann man bei einem Stadtrundgang Zeitgeschichte hautnah erleben und sich im mittelalterlichen Stadtkern in die Zeiten der Hanse entführt lassen.

Am nächsten Tag heißt es früh aufstehen. Bevor wir in der schwedischen Hauptstadt Stockholm festmachen steht die spektakuläre Fahrt durch die Schären an. Bei Sonnenaufgang passieren wir den Eingang zum Schärengarten. Er besteht aus ungefähr 30 000 Inseln, Schären und Felsen, die sich 80 km vom Stadtzentrum in die Ostsee erstrecken. Stockholm selbst erstreckt sich über 14 Inseln und bietet viel Grün und Wasser im gesamten Stadtgebiet. Bei einer Stadtrundfahrt und einem Besuch auf dem Ericcson-Globe Gebäude machen wir uns davon einen persönlichen Eindruck.

Am Folgetag sind die Alandinseln mit ihrem Hauptort Mariehamn Station unserer Reise. Nur 12.000 Einwohner zählt die größte Stadt der Inselgruppe. Sie ist Hauptort der autonomen finnischen Provinz Aland und hat eine bewegte Geschichte aufzuweisen. Sie gehörte zeitweise zu Russland und auch zu Schweden. Für uns ist nach einem Spaziergang durch den Ort der Badhusberget weiteres Ziel. Von hier aus hat man einen spektakulären Blick auf das Städtchen und die wunderschöne Schärenlandschaft.

Nach einem weiteren Seetag ist der neue Kreuzfahrtpier in St. Petersburg für zwei Tage unser Ziel. Hier ist leider ein individueller Landgang sehr schwierig und die meisten Passagiere nutzten das umfangreiche Ausflugsangebot von AIDA. Alle Highlights werden angeboten vom Bernsteinzimmer und Peterhof bis zur Stadtrundfahrt und Isaakkathedrale. Unser absoluter Höhepunkt der Reise findet am ersten Abend unseres Aufenthaltes statt. Wir besuchen die Eremitage und haben die Gelegenheit mit einer kleinen Gruppe an einem Konzert im italienischen Saal des Museums teilzunehmen. Das ca. 40 köpfige Staatliche Petersburger Sinfonieorchester zeigt sein Können und das wunderschöne Ambiente und die tolle Akustik im Raum tragen zu Gänsehautmomenten bei. Im Anschluss haben wir Gelegenheit in zwei kleinen Gruppen bei einer zweistündigen Führung die schönsten Stücke der Eremitage zu sehen. Und das Schönste dabei, wir waren mit unseren kleine Gruppen alleine in dem rieseigen Gebäudekomplex unterwegs.

Nach Petersburg sind die baltischen Staaten die nächsten Ziele unserer Kreuzfahrt. Erste Station ist die estnische Hauptstadt Tallinn. Viele Besucher bezeichnen die Stadt als die schönste Fußgängerzone Europas. Und auch uns begeistert die vollständig erhaltene Altstadt mit mittelalterlichem hanseatischem Flair.

Auch die ehemalige Hansestadt Riga vereint unermessliche kulturelle und architektonische Reichtümer. Die können wir an zwei Tagen erkunden, denn das Schiff macht hier über Nacht fest. Das Jugendstilviertel, der Dom als der größte Sakralbau des Baltikums, das wieder aufgebaute Schwarzhäupterhaus, die große und die kleine Gilde sind ein „muss“ in Riga. Ebenso die Fahrt mit dem Aufzug auf den Turm der Petrikirche. Hier hat man eine Postkartenansicht auf die Stadt.

Auch im litauischen Klaipeda ist die lebhafte Geschichte der Stadt zu spüren. Von hier aus lockt aber auch die nahegelegene Kurische Nehrung mit traumhafter Natur. Wir haben uns zu einem privaten Ausflug auf die Nehrung entschieden und werden direkt nach der Ankunft am Schiff von unserem Reiseführer abgeholt. Mit der Fähre geht es auf die Nehrung. Sie trennt das Kurische Haff von der Ostsee. Sie ist 98 km lang und an der breitesten Stelle 3,1 km und an der schmalsten Stelle 400 m. Ca. die Hälfte der Nehrung gehört zu Litauen der andere Teil zu Russland. Wir machen eine Fahrt bis kurz vor der russischen Grenze und besuchen die Große Düne, die mit 52 m Höhe größte Wanderdüne Europas und den kleine Ort Nida mit seinem ethnographischen Friedhof und dem Thomas Mann Haus. Auch die tote Düne steht auf unserem Besichtigungsprogramm.

Danzig ist die letzte Station unserer Reise. Wir machen im Hafen von Gdingen fest und wir haben uns heute wieder für einen individuellen Ausflug entschieden. Mit dem Taxi fahren wir zur Kathedrale von Oliva und nehmen am morgendlichen Orgelkonzert teil. Dann geht es weiter in die Altstadt von Danzig. Marienkirche, Königsweg, Artushof, Neptunbrunnen und natürlich das Krantor liegen auf unserem Rundgang. Zurück geht an der Leninwerft vorbei noch zu einem Abstecher in den Badeort Sopot mit einer der längsten Seebrücken von über 500 m.

Nach einem weiteren Seetag heißt es für die meisten Passagiere, aber auch für einige Besatzungsmitglieder, Abschied nehmen von AIDAvita. Mit dem Zug geht es wieder in Richtung Heimat. Alles in allem eine sehr erholsame und doch abwechslungsreiche Reise bei der das gute Hotel mit AIDAvita immer dabei war.


Ute und Karl-Josef Heinrichs