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Unterwegs auf der Donau mit A-ROSA MIA
Mit dem Schiff mitten in die Stadt und dabei in kurzer Zeit jede Menge Leben, Menschen, Kunst und Kultur kennen lernen. Das umschreibt in Kurzform eine sechstägige Reise mit A-ROSA Mia zu den Höhepunkten an der Donau. Von Passau über Wien, Budapest, Bratislava, der Wachau mit dem Kloster Melk zurück nach Passau führte die abwechslungsreiche Fahrt und vermittelte viele unvergessliche Eindrücke. Das Beste dabei: Das gut ausgestattete 4-Sterne-Hotel mit seinem guten Service, seiner abwechslungsreichen Küche fuhr mit und bot zusätzlich noch ein umfangreiches Bordprogramm.

Start der Reise ist die Drei-Flüsse-Stadt Passau – in der Regel. Aber jede Regel hat ihre Ausnahme: So hat es die A-ROSA MIA bei ihrer letzten Fahrt ins Donaudelta durch eine Sperrung nicht mehr ganz bis Passau geschafft. Darum werden die Passagiere in Passau abgeholt und mit einem Bus entlang der Donau bis Linz gebracht. Vorher ist aber noch Zeit für einen Stadtrundgang durch Passau mit seinen Altstadthäusern, dem Dom und dem Zusammenfluss von Donau und Inn. In Linz steht schon die 47-köpfige Crew der A-ROSA MIA bereit. Nach dem Bezug der Kabinen, einem ersten Schiffsrundgang erwartet uns schon ein Begrüßungssnack. Dann legt das Schiff bei strahlendem Sonnenschein ab in Richtung Wien. An Bord stehen die vorgeschriebenen Sicherheitsübung, die Vorstellung der Crew, einen Begrüßungssekt und natürlich ein vielfältiges Abendbuffet auf dem Programm.

Geplant ist die Ankunft in Wien ursprünglich für den Mittag des zweiten Tages. Durch den Start in Linz haben wir aber Zeit gewonnen und sind schon am Morgen in Wien. Das sehr schöne Wetter des Vortages hat sich jedoch ins Wechselhafte und Bewölkte verwandelt. Aber das beeinträchtigt den Entdeckungsdrang der Passagiere nicht. Ein Teil nimmt an den gut organsierten Ausflügen teil. Andere, wie ich, machen sich individuell auf Tour. Mit einem 24-Stunden-Ticket für € 7,60 stehen U-Bahn, Bus und Straßenbahn für die Erkundung zur Verfügung. Nicht weit von den Liegeplätzen der Kreuzfahrtschiffe befindet sich eine U-Bahn-Station und nur vier Stationen weiter stehe ich bereits am Stephansdom.

Noch gut gestärkt vom ausgiebigen Frühstück wage ich den Aufstieg auf den Turm und werde nach 342 Stufen durch einen wunderschönen Blick über die Stadt belohnt. Aus allen Epochen finden sich Zeugnisse in der Stadt, dabei dominiert im Zentrum der Barock. Staatsoper, Hofburg, Heldenplatz, Burgtor und natürlich ein wenig flanieren durch die Fußgängerzone sind für mich die nächsten Stationen – leider immer wieder durch kleine Regenschauern unterbrochen. Nach gut vier Stunden im Stadtzentrum mach ich per U-Bahn noch einen Abstecher in das neue Wien und in die UNO-City. Dort steht im Donaupark auch der Donauturm mit einer Aussichtsplattform in 170 m Höhe. Ein Express-Lift bringt die Besucher in die Höhe und ich genieße einen Blick auf die gesamte Stadt und auch auf die A-ROSA – leider durch das Wetter ein wenig beeinträchtigt. Am späten Nachmittag erwarten mich an Bord zurück neben einer heißen Dusche auch Kaffee und Kuchen. Zum Auslaufen aus Wien wird das Wetter schon wieder schöner und die Sonne zeigt sich.

Budapest ist nach 280 km Fahrt das nächste Ziel unserer Reise. Bis zur Ankunft am Mittag können alle Passagiere das Schiff und eine wunderschöne Fahrt bei strahlendem Sonnenschein genießen. Auf dem geräumigen Oberdeck ist das Einfahren in Buda und Pest, die beiden Teile der Stadt eines Highlights des Tages.

Vorbei am grandiosen Parlamentsgebäude, der Fischerbastei und dem Burgpalast geht es zum Liegeplatz der A-ROSA MIA. Während Budas Hügel für eine herrliche Lage der historischen Bauten am Fluss sorgen sind die breiten Boulevards von Pest bekannt für ihre grandiose Architektur aus dem 19. Jahrhundert. Diese beiden kontrastreichen Städte wurden 1873 zur Hauptstadt Ungarns vereint. Sie sind nun durch acht Brücken miteinander verbunden. Nach dem Anlegen mache ich bei weiterhin herrlichem Wetter auf den Weg die Stadt zu erkunden.

Erstes Ziel ist dabei der mächtige Burgberg mit seinem Palast in dem heute Museen und Kultureinrichtungen untergebracht sind. Das umgebende Burgviertel ist ein Geflecht reizender Gassen mit Gebäuden aus allen Epochen, darunter das Palais Erdödy, die Matthiaskirche und die Fischerbastei. Von hier aus hat man einen wunderbaren Panoramablick auf die Stadt. Zurück geht es für mich nach dem Abstieg in Richtung Parlamentsgebäude auf die andere Seite der Donau. Nach einem Besuch in der St. Stephanusbasilika mit atemberaubenden Kuppelmosaik und einem Blick vom Turm der Kirche auf die Stadt geht es durch die Fußgängerzone zurück in Richtung Schiff. Dort wird schon auf dem Freideck ein Grillbuffet vorbereitet und alle Gäste können sich mit Steaks und Würstchen stärken. Ein wunderschöner Sonnenuntergang bildet bei der Ausfahrt aus Budapest den Abschluss eines sehr schönen Tages.

Bratislava ist am nächsten Tag das Ziel der weiteren Reise. Das ehemalige Pressburg ist seit 1993 die Hauptstadt der Slowakei. Am Mittag nach einer wunderschönen Panoramafahrt macht die A-ROSA MIA in der Stadt fest, deren kulturelles Erbe nun in neuen Glanz erstrahlt. Dieses Erbe ist vor allem durch den Barock geprägt und entstand in weiten Teilen zu der Zeit als die Stadt Hauptstadt Ungarns war. In dieser Zeit bauten sich Adelige und Bürger die zahlreichen schönen Paläste, die Bratislava bis heute ein unverwechselbares Gepräge geben. Erstes Ziel für meinen Stadtrundgang ist die Burg oberhalb der Stadt, das Wahrzeichen der Stadt von wo man einen schönen Panoramablick hat. Von dort aus geht es in die Altstadt, die aus einem Netz faszinierender Plätze und gewundener Gassen besteht.

Der Martinsdom, die ehemaligen Krönungskirche der Herrscher Ungarns, ist dabei die erste Station. Dann geht es zum Hauptplatz. Er bildet das Zentrum des historischen Stadtkerns. Das Wahrzeichen ist das Alte Rathaus aus dem 15. Jahrhundert. Das Palais Mirbach, der Primatialpalast und das Michaelistor sind weitere Stationen auf dem Stadtrundgang bevor es wieder zurück zum Schiff geht. Gerade noch rechtzeitig bevor ein heftiger Gewitterschauer auf die Stadt niedergeht. Eine Stunde später hat sich der Regen verzogen und alle Passagiere können auf dem Oberdeck Abschied von Bratislava nehmen. Nach dem Abendessen gibt es nur noch ein Thema: Das Endspiel der WM. In der Lounge ist eine große Leinwand aufgebaut und hier ist der Treffpunkt für alle Fußballbegeisterten. Nach dem Siegtor wird das ganze Schiff zur Fanmeile.

Am nächsten Morgen heißt es etwas früher aufstehen. Um 8:30 Uhr startet der vom Schiff organisierte Ausflug in die Wachau. Das Schiff legt kurz in Krems an um die Ausflügler von Bord zu lassen. Wir steigen in einen Bus um und beginnen eine 35 km lange Panoramafahrt. Bei strahlendem Sonnenschein erkunden wir zuerst die kleine Stadt Dürnstein und spazieren durch die vielen kleinen malerischen Gassen. Zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten zählt das sehr schöne barocke Augustinerkloster.

Dann geht die Fahrt weiter über Spitz zum Highlight des Tages, dem Stift Melk. Vor über 900 Jahren entstand an dieser Stelle 40m oberhalb der Donau ein Benediktinerkloster. Der heutige riesige Komplex wurde allerdings erst in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts errichtet. Bei einer Führung erhalten wir viele Informationen zur Geschichte und können einige Räume, die Bibliothek, die wunderschönen Gartenanlagen und natürlich die Stiftskirche besichtigen.

Danach gibt es noch einen kleinen Abstecher in den Ort Melk mit einer sehr schönen Fußgängerzone bevor am frühen Nachmittag unser Schiff am Anleger in Melk auf uns wartet. Bei weiterhin schönem Wetter kann ich auf dem Sonnendeck die Fahrt Richtung Passau genießen. Am Abend heißt es vor dem wieder reichhaltigen Abendbuffet langsam Abschied nehmen von AROSA MIA. Kapitän, Hotelmanager und Offiziere laden zum Farewell Drink ein und vor dem Schlafengehen muss noch der Koffer gepackt werden.

Am nächsten Morgen ist das Schiff schon um 7:00 Uhr in Passau. Nach dem Frühstück checken die Passagiere nach und nach aus und für viele ist jetzt schon klar, das war nicht die letzte Fahrt auf einem Schiff der A-ROSA Flotte.

Karl-Josef Heinrichs

Wenn auch Sie Interesse an einer Reise mit A-ROSA haben: Im nächsten Jahr führt das FIRST REISEBÜRO Lagraff eine Gruppenfahrt genau mit dem oben beschriebenen Streckenverlauf vom 20. – 26. April 2015 an. Dazu gehört eine bequeme Busanreise bis/ab Passau und Karl-Josef Heinrichs wird Ihr Reiseleiter sein.